Integrales Bad.

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Aus zwei mach’ eins – und das ist meins!

Als die Tochter zum Studieren ins Ausland ging, nutzten ihre Eltern die Zeit, um sich bei der Hausmodernisierung einem Großprojekt zu widmen. Aus zwei kleinen Räumen entstand ein geräumiger Bereich, der sowohl das Schlafzimmer als auch das Bad miteinander verbindet. Die einzelnen Zonen sind funktionell voneinander getrennt, dennoch gehen sie optisch ineinander über. Lediglich das WC und die bodenebene Dusche sind durch die frei stehende Spiegelwand mit den Waschbecken verdeckt.

Für ein harmonisches Raumgefühl, das sich durch alle Zonen erstreckt, sorgt das dezente Zusammenspiel aus hellen und dunklen Farbtönen.

Im Badbereich sind vor allem helle Töne an Wand, Boden und Decke vorherrschend. Kontrastierend dazu dient das dunkle Wandelement als Blickfang und korrespondiert gleichzeitig mit dem dunklen Parkett aus dem Schlafbereich.

Um den eher langgestreckten Gesamtraum zu gliedern, setzten die Badplaner einerseits auf unterschiedliche Deckenhöhen und andererseits auf ein ausgeklügeltes Lichtkonzept. Durch seine erhöhte Decke hebt sich der Schlafbereich von den anderen Zonen ab. Als zusätzliche Besonderheit erfolgt die Beleuchtung hier ausschließlich indirekt. Der Badbereich hingegen wird vollständig durch bewusst gesetzte Lichtfugen und Wandstrahler erhellt.

Aus zwei kleinen Räumen wird ein großzügiges integrales Bad.

Die Raummitte ist durch eine Glaswand vom Waschbereich abgetrennt. Dieser Bereich wird von der zentral platzierten, freistehenden Wanne dominiert. Der Clou dieser Zone liegt in den beleuchteten Ausschnitten, sowohl in der Decke als auch in der Badewanne. Hier ist die Belichtung stufenlos dimmbar, wodurch sich vielfältige Raumstimmungen erzeugen lassen.

Als die Tochter für die Semesterferien nach Hause kam und das umgestaltete Bad ihrer Eltern zum ersten Mal sah, war sie sofort begeistert. Das Zusammenlegen von zwei Räumen in einen ist perfekt geglückt.